In Kooperation mit Aufstehen gegen Rassismus und LesCommunity e.V.
Finanziert durch die Münchner Regenbogenstiftung
Die Forderung nach „Neutralität“ begegnet vielen Fachkräften in Bildung, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft immer wieder – insbesondere dann, wenn sie sich für Demokratie einsetzen oder kritisch mit rechten und rechtsextremen Positionen auseinandersetzen. Häufig wird dabei behauptet, diese zivilgesellschaftliche Arbeit müsse „neutral“ bleiben und dürfe sich nicht eindeutig positionieren. Dieses Seminar setzt sich mit dem Mythos eines vermeintlichen „Neutralitätsgebots“ auseinander und schafft Klarheit über die rechtlichen und fachlichen Grundlagen.
Das interaktiven Online-Seminar zeigt, wie der Neutralitätsbegriff genutzt wird, um Engagement in der Zivilgesellschaft in Frage zu stellen. Anhand zentraler Begriffe, rechtlicher Grundlagen und praxisnaher Beispiele wird deutlich, dass gesellschaftspolitische Arbeit nicht wertneutral ist, sondern an die freiheitlich-demokratische Grundordnung gebunden bleibt. Eine klare Positionierung für Demokratie und Menschenrechte ist legitim, notwendig und Teil des gesellschaftlichen Auftrags.
Ziel des Seminars ist es, Verunsicherungen abzubauen, Handlungs- und Argumentationssicherheit zu stärken und mit Argumenten zu unterstützen sowie eine klare Haltung für die Demokratie vertreten zu können.
Inhalte:
Methoden:
Interaktiver Online-Vortrag, Praxisbeispiele (typische Situationen), Austausch und Reflektion
Zielgruppen:
Fachkräfte der Bildung, pädagogische Mitarbeitende, Projektverantwortliche
Teilnehmendenzahl: Max. 15
Anmeldevorbehalt:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch nationalistische, verschwörungsideologische, rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder Parteien oder Organisationen angehören, die durch solche Äußerungen in Erscheinung getreten sind.
15.07.2026
16:30 - 19:30 Uhr
Online