Mythos “Neutralitätsgebot“: Grundlagen und Argumente für eine klare Haltung gegen Rechts unter Berücksichtigung von LGBTIQ-Aspekten

Kursnr.
265018
Termin
15.07.26,
16:30 - 19:30 Uhr
Dauer
2,5 Std.
Gebühr
0,00 €
Kursort
Online

In Kooperation mit Aufstehen gegen Rassismus und LesCommunity e.V.

Finanziert durch die Münchner Regenbogenstiftung



Die Forderung nach „Neutralität“ begegnet vielen Fachkräften in Bildung, Jugendarbeit und Zivilgesellschaft immer wieder – insbesondere dann, wenn sie sich für Demokratie einsetzen oder kritisch mit rechten und rechtsextremen Positionen auseinandersetzen. Häufig wird dabei behauptet, diese zivilgesellschaftliche Arbeit müsse „neutral“ bleiben und dürfe sich nicht eindeutig positionieren. Dieses Seminar setzt sich mit dem Mythos eines vermeintlichen „Neutralitätsgebots“ auseinander und schafft Klarheit über die rechtlichen und fachlichen Grundlagen.

Das interaktiven Online-Seminar zeigt, wie der Neutralitätsbegriff genutzt wird, um Engagement in der Zivilgesellschaft in Frage zu stellen. Anhand zentraler Begriffe, rechtlicher Grundlagen und praxisnaher Beispiele wird deutlich, dass gesellschaftspolitische Arbeit nicht wertneutral ist, sondern an die freiheitlich-demokratische Grundordnung gebunden bleibt. Eine klare Positionierung für Demokratie und Menschenrechte ist legitim, notwendig und Teil des gesellschaftlichen Auftrags.


Ziel des Seminars ist es, Verunsicherungen abzubauen, Handlungs- und Argumentationssicherheit zu stärken und mit Argumenten zu unterstützen sowie eine klare Haltung für die Demokratie vertreten zu können.


Inhalte:

  • Der Mythos „Neutralitätsgebot“ und aktuelle Debatten
  • Neutralität, Überparteilichkeit und Wertebindung in der gesellschaftspolitischen Arbeit
  • Rechtliche Grundlagen und institutionelle Rahmenbedingungen
  • Umgang mit Neutralitätsvorwürfen im Kontext rechter und rechtsextremer Positionen
  • Die freiheitlich-demokratische Grundordnung als Orientierungsrahmen
  • Argumentations- und Handlungssicherheit für die Praxis



Methoden:

Interaktiver Online-Vortrag, Praxisbeispiele (typische Situationen), Austausch und Reflektion



Zielgruppen:

Fachkräfte der Bildung, pädagogische Mitarbeitende, Projektverantwortliche



Teilnehmendenzahl: Max. 15



Anmeldevorbehalt:
Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Das Gleiche gilt für Personen, die bereits in der Vergangenheit durch nationalistische, verschwörungsideologische, rassistische, antisemitische oder sonstige menschenverachtende Äußerungen in Erscheinung getreten sind oder Parteien oder Organisationen angehören, die durch solche Äußerungen in Erscheinung getreten sind.


Kursort

Online


Kurstage

Anzahl: 1
Datum

15.07.2026

Uhrzeit

16:30 - 19:30 Uhr

Ort

Online



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