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Kursnummer: 182014

Info: Erfahrungen sexueller Gewalt und anderer Traumata machen oft sprachlos. In der Arbeit mit komplexen Traumatisierungen traut man sich oft nicht so recht an dieses Thema heran, bleibt unsicher und vermeidend. Die Behandlung von Kindern und Jugendlichen wie Erwachsenen erfordert daher in diesem Kontext klare Rahmenbedingungen, aktive Stabilisierungs-Interventionen und eine haltgebende Beziehung zu den Betroffenen. Die Erniedrigung und Hilflosigkeit braucht ebenso Ausdruck wie das Wieder-Aufrichten. Auch Persönlichkeits-Störungen werden neben der abgrenzbaren posttraumatischen Belastungs-Störung aktuell als Trauma-Folgestörungen diskutiert, sodass die traumaspezifische Arbeit mehr und mehr an Bedeutung gewinnt.
Das Seminar bietet sowohl für Neueinsteiger als auch für erfahrene Kollegen einen praxisbezogenen und klientenorientierten Überblick, wie mit traumatischen Inhalten umzugehen ist und wie heilsame Prozesse initiiert werden können.
Eigene Praxisbeispiele und praxisorientierte Fragestellungen sind ausdrücklich erwünscht!

Inhalte:
• Überblick traumaassoziierter Erkrankungen
• Phasenverlauf und Symptomatik in der Folge akuter wie vergangener Traumatisierungen
• Gesprächsführung und Unterstützung natürlicher Verarbeitungs-Prozesse, Einbeziehung von Angehörigen und des psychosozialen Umfelds
• Indikationen und Kontraindikationen bei einfachen, komplexen, gewalttätigen usw. Traumatisierungen
• Techniken und Übungen für einen selbstsicheren Umgang mit traumatisieten Patienten
• Eigene Grenzen und Psychohygiene

Zielgruppe: Pädagogische Fachkräfte und Anleiter in Sozialen Betrieben/Einrichtungen

Methoden: Inputreferate mit Fragen- und Diskussionsmöglichkeiten

Kosten: 280,00 €

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 11.07.2018 09:30 - 17:30 Uhr Lindwurmstr. 129 a IBPro-Seminarraum
Do. 12.07.2018 09:30 - 17:30 Uhr Lindwurmstr. 129 a IBPro-Seminarraum