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Kursnummer: 186006

Info: Dieser Workshop vermittelt Selbsthilfestrategien, um blockierte Denk- und Arbeitsprozesse bei sich selbst und anderen frühzeitig zu erkennen und wirksam gegensteuern zu können. Das Thema „Blockade“ ist besonders bei herausfordernden kreativen Tätigkeiten allgegenwärtig und dennoch wird meist darüber geschwiegen. Dabei ist der Druck, den ein blockierter Denk- und Arbeitsprozess erzeugt, nur schwer auszuhalten: Unzufriedenheit, nervöse Unruhe, Minderwertigkeits- oder Schamgefühle machen den Betroffenen das Leben schwer.

Auf der Grundlage des erlebensbezogenen Beratungs- und Therapie-Ansatzes werden in diesem Kurs Techniken und Haltungen vermittelt, die dabei unterstützen, eigene Selbsthilfestrategien zu entwickeln. Grundlegend ist dabei eine Haltung der Achtsamkeit und radikalen Akzeptanz gegenüber allen, auch widersprüchlichen, Empfindungen, Wahrnehmungen und Bewertungen in der blockierten Situation. Darüberhinaus erfahren Sie, wie Sie neue Lösungen durch Körperaufmerksamkeit finden und überprüfen können. Durch die Orientierung an einer körperlich wahrnehmbaren Entwicklungsrichtung, mit der die Lösung körperlicher Spannung und mehr Wohlbefinden einher gehen, entstehen Möglichkeiten der Orientierung, die weit feinere Differenzierungen enthalten als kognitiv “gewusste”, rationale Lösungsschritte.

Inhalte:

• Theorie: Psychologische Grundlagen zur Entstehung und Lösung von Blockaden
in kreativen Denk- und Arbeitsprozessen
• Merkmale typischer Blockaden wie z.B. Überforderung, Ohnmachtserleben
und Sprachlosigkeit, Motivkonflikte, Selbstentwertungen, Versagensängste,
unrealistische oder bloß übernommene Ziele, lähmende Hintergrundgefühle,
überwältigende Gefühle
• Selbstreflexion & innere Achtsamkeit: Individuelle Blockademuster wahrnehmen
und verstehen
• Focusing-basierte und erlebensbezogene Methoden zur Unterstützung der
Selbstregulationsfähigkeit: konstruktive innere Dialoge zur Vermittlung zwischen
ambivalenten oder widerstrebenden Anteilen; Umgang mit lähmenden
Gefühlen und Widerständen; Regulierung des inneren Abstands bei Überforderung
und Komplexität
• Einbeziehen der Körperwahrnehmung zur Lösung von Spannung und Überwindung
kognitiver Blockaden

Der Workshop ist anerkannt als Modul 3 der Reihe ECC-Erlebensbezogenes Concept Coaching, Fortbildungsprogramm der GwG-Akademie (Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie).

Mittwoch 16.00 – 19.00 Uhr, Donnerstag 9.30 – 17.00 Uhr, Freitag 9.30 – 17.00 Uhr .
Optional: Supervisionseinheit zu den Coachingübungen, jeweils am 1. Kurstag (Mittwoch 11.00 – 14.00 Uhr), beginnend mit Kursblock 2

Optional: Supervisionseinheit zu den Coachingübungen, jeweils am 1. Kurstag (Mittwoch 11.00 – 14.00 Uhr), beginnend mit Kursblock 2

Zielgruppe: Kreativ tätige Personen, die sich für einen konstruktiven Umgang mit eigenen Blockaden interessieren oder Personen, die Klienten, Kollegen, Schüler bzw. Studenten oder Mitarbeiter mit fachlichen oder persönlichen Entwicklungsvorhaben begleiten

Methoden: Erlebens- und erfahrungsorientierte Vorgehensweise, begriffliches und intuitives Denken, wechselseitige Interviews, Demonstrationen, Übungen, Einzelarbeit, Gruppenarbeit.
Kursmaterialien: Manual: kommentierte Anleitungen mit Protokollbögen, Skript mit Grafiken und Literaturhinweisen

Kosten: 490,00 € (Ermäßigung möglich)

Datum Zeit Straße Ort
Mi. 27.06.2018 16:00 - 19:00 Uhr Fäustlestr.5 BVV-Raum C
Do. 28.06.2018 09:30 - 17:00 Uhr Fäustlestr.5 BVV-Raum C
Fr. 29.06.2018 09:30 - 17:00 Uhr Fäustlestr.5 BVV-Raum C